Wenn das Recht auf Bildung systematisch verletzt wird
In Berlin werden Kinder und Jugendliche mit Behinderung täglich in ihrem Recht auf Bildung verletzt. Sie bleiben zuhause, weil keine Schule sie beschulen will. Sie sitzen in Klassen, ohne die Unterstützung zu bekommen, die sie bräuchten. Sie verlassen das Schulsystem ohne Abschluss – nicht weil sie es nicht könnten, sondern weil das System sie im Stich im Stich lässt.
Das sind keine Einzelfälle. Es ist ein strukturelles Problem, das sich seit Jahren wiederholt.
Diese Plattform gibt denen eine Stimme, die das selbst erfahren haben. Sie macht sichtbar, was hinter den Zahlen steckt: echte Familien, echte Geschichten, echte Konsequenzen – und benennt die systemischen Ursachen, die dahinterstehen.
Stimmen, die gehört werden müssen
Schulabschluss: Petras Sohn Elias (14) hat den Förderstatus „Geistige Entwicklung“ und darf keinen anerkannten Abschluss machen. → Zur Geschichte
Nichtbeschulung #1: Sieben Schulwechsel, zweieinhalb Jahre ohne Unterricht: Nura berichtet im Video, was ihr Sohn Muhamed (17) durchgemacht hat → Zur Geschichte
Nichtbeschulung #2: Anderthalb Jahre lang durfte Rafael (13) wegen des Verdachts auf Autismus nicht zur Schule. Seine Mutter Elke schildert im Video, was das bedeutet hat. → Zur Geschichte
Eine Plattform für alle, die etwas ändern wollen
Das Recht auf inklusive Bildung ist in Deutschland gesetzlich verankert. Aber es wird in Berlin täglich gebrochen. www.bildungsstimmen-berlin.de bündelt Erfahrungsberichte, rechtliche Einordnungen in verständlicher Sprache und Positionen von Verbänden und Initiativen an einem Ort – damit aus einzelnen Stimmen eine gemeinsame wird.
Die Plattform wird bespielt von der Lebenshilfe Berlin e. V. und dem Berliner Bündnis für schulische Inklusion. Wir möchten einen gemeinsamen Raum für alle schaffen, die dieses Thema voranbringen wollen.
